feat(auth): Audience der Access-Tokens prüfen

`verify_jwt` setzt `validate_aud = false` — es kann den Aufrufer nicht
kennen. Also blieb `aud` bisher ungeprüft, obwohl die PDS es setzt.

Was die Prüfung bringt: die PDS signiert Tokens für *ihre* AppView.
Ohne Audience-Check wäre ein Token, das an einen anderen Dienst mit
derselben PDS-Vertrauensbeziehung geht, hier wiederverwendbar — und
umgekehrt. Es ist der Unterschied zwischen "die PDS bürgt für diesen
Nutzer" und "die PDS bürgt für diesen Nutzer *im Gespräch mit uns*".

Dafür musste der Wert erst einmal etwas sein, das beide Seiten
berechnen können: die PDS setzte ihn hart auf
did:web:appview.maarcadetweet.local. Jetzt leiten ihn beide über
AppConfig::appview_did() aus APPVIEW_PUBLIC_URL ab — dieselbe
did:web-Regel wie schon für pds_did().

Ein Mismatch ist TokenInvalid, nicht Forbidden: das ist der Code, auf
den der Client seine Token-Erneuerung stützt. Eine Instanz, die ihre
APPVIEW_PUBLIC_URL ändert, heilt sich damit beim nächsten Refresh
selbst, statt jeden angemeldeten Nutzer auszusperren.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
Claude-Session: https://claude.ai/code/session_013HC9HLrUU1LNwkzp8nkDLX
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tomdebone
2026-09-10 06:25:51 +02:00
co-authored by Claude Opus 5
parent f7b78fd5db
commit 6fd046417a
4 changed files with 128 additions and 27 deletions
+4 -1
View File
@@ -47,7 +47,10 @@ pub fn issue_access_jwt(
// did:web resolver could follow.
iss: cfg.pds_did(),
sub: did.to_string(),
aud: "did:web:appview.maarcadetweet.local".into(),
// The AppView this token is meant for. Derived from
// `APPVIEW_PUBLIC_URL` rather than hardcoded, so the AppView can
// check it against its own identity (`AppConfig::appview_did`).
aud: cfg.appview_did(),
iat: now,
exp,
jti: Some(uuid::Uuid::new_v4().to_string()),