Gegenstück zum subscribeRepos-Endpoint: WebSocket-Consumer mit
persistiertem seq-Cursor, Reconnect-Backoff und Behandlung von
#info/OutdatedCursor.
Eigene Cursor-Tabelle statt einer Zeile in jetstream_cursor: dort steht ein
time_us in der Größenordnung 1.7e15, die seq ist ein kleiner Zähler ab 1.
Geteilt hätte GREATEST den PDS-Cursor sofort in eine Zukunft geschoben, die
die PDS nie erreicht.
Kein neuer Indexer-Pfad — jede Op wird in die Single-Op-Form übersetzt, die
apply_commit schon vom Jetstream kennt. Push und Firehose liefern denselben
Commit doppelt; das ist unkritisch, weil die Schreibpfade Upserts sind und
der Dedupe-Index der Notifications den Rest abfängt. Mit einem Test
festgehalten statt vorausgesetzt.
Der CAR-Reader ist neu (es gab nur einen Writer, und der liegt in einem
Binary-Crate ohne lib-Target). Der CBOR-Reader arbeitet mit explizitem
Offset, weil ein Frame zwei hintereinander geschriebene Werte sind, und
akzeptiert CID-Links in beiden Schreibweisen — die Blöcke tragen Strings.
/healthz meldet beide Ströme getrennt; sie fallen unabhängig voneinander
aus.
Verifiziert mit totem Push-Ziel: der Post kam trotzdem an.
Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
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`verify_jwt` setzt `validate_aud = false` — es kann den Aufrufer nicht
kennen. Also blieb `aud` bisher ungeprüft, obwohl die PDS es setzt.
Was die Prüfung bringt: die PDS signiert Tokens für *ihre* AppView.
Ohne Audience-Check wäre ein Token, das an einen anderen Dienst mit
derselben PDS-Vertrauensbeziehung geht, hier wiederverwendbar — und
umgekehrt. Es ist der Unterschied zwischen "die PDS bürgt für diesen
Nutzer" und "die PDS bürgt für diesen Nutzer *im Gespräch mit uns*".
Dafür musste der Wert erst einmal etwas sein, das beide Seiten
berechnen können: die PDS setzte ihn hart auf
did:web:appview.maarcadetweet.local. Jetzt leiten ihn beide über
AppConfig::appview_did() aus APPVIEW_PUBLIC_URL ab — dieselbe
did:web-Regel wie schon für pds_did().
Ein Mismatch ist TokenInvalid, nicht Forbidden: das ist der Code, auf
den der Client seine Token-Erneuerung stützt. Eine Instanz, die ihre
APPVIEW_PUBLIC_URL ändert, heilt sich damit beim nächsten Refresh
selbst, statt jeden angemeldeten Nutzer auszusperren.
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Die AppView soll die Access-Tokens der PDS prüfen können, ohne dass
PDS_JWT_SECRET den PDS-Prozess verlässt. Verifiziert wird ES256 mit dem
*öffentlichen* Teil des P-256-Schlüssels — den veröffentlicht die PDS
jetzt als verificationMethod (Multikey) in ihrem DID-Dokument.
Damit fällt auch die hartkodierte Service-DID: describeServer gab stur
did:web:pds.maarcadetweet.local zurück, unabhängig von PDS_PUBLIC_URL.
Beide Endpoints leiten sie jetzt aus einer Quelle ab
(AppConfig::pds_did(), did:web-Regel mit %3A-kodiertem Port). Der `iss`
des Access-Tokens baute die DID zuvor ohne Port-Kodierung zusammen —
also in einer Form, der kein did:web-Resolver folgen könnte.
Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
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The AppView's handle_sync worker consulted the public PLC directory
and the did:web: HTTPS resolver only. DIDs hosted on the local PDS
(notably did🔑 users and any other operator-hosted method)
weren't reachable without an external round trip, and unresolvable
DIDs (did🔑 not on this PDS, did:foo: anything) blocked the
100-row batch forever because did🔑 sorts lexicographically
before did:plc: / did:web:.
This commit adds:
* `PdsHandleResolver` (at-identity) — POSTs the DID as the
`handle` field to the PDS's resolveHandle XRPC method. The PDS
now recognises a `did:` prefix and does a PK lookup on
`users.did`, returning `{did, handle}`. The resolver reads
the `handle` field, so the AppView finally gets a real local
handle for did🔑 users without ever dialing plc.directory.
* A 2 s timeout per request (was 10 s) and `DISPATCH_CONCURRENCY =
8` so the worker caps a 100-DID batch at ~2 s with parallel
dispatch instead of the ~17 min worst case the old serial + 10 s
setup allowed.
* A new `posts.handle_sync_attempted_at` column (migration 0006)
and `mark_attempted()` helper. The SELECT filter excludes rows
attempted within the last hour, so an unresolvable DID dominates
at most one batch before the worker advances. Cleared on success.
* `PDS_INTERNAL_URL` config so the AppView can reach the PDS via
a cluster-internal hostname when the public URL isn't routable
from inside the cluster.
Tests:
* `crates/at-identity/src/pds_handle.rs` — 4 unit tests against a
stub HTTP server (200/404/5xx/missing-did-field).
* Existing handle_sync integration tests updated to wire in the
new `pds_resolver` field.